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Kiffen in Neuseeland: Regierung kündigt Referendum für 2020 an

Laut einem aktuellen Bericht auf zeit.de, hat die Regierung Neuseelands angekündigt 2020 ein Cannabis-Referendum durchzuführen und abstimmen zu lassen, ob der Weed Konsum auf der Insel downunder in Zukunft legal wird. Und die Chancen stehen gar nicht schlecht.
Ausschlaggebend war auch in diesem Fall vermutlich die Vorreiter-Rolle Kanadas in der Legalisierungsfrage, an der sich immer mehr Staaten und Regierung orientieren. Wenig bis keine Negativ-Schlagzeilen und viel gute Nachrichten bezüglich der finanziellen und steuerlichen Auswirkungen tragen ebenfalls dazu bei, dass immer mehr Länder in Sachen Legalisierung Druck bekommen und machen.
Kiffen in Neuseeland?
Bereits 2017 hatten Neuseelands Grüne das Cannabis-Referendum während des Koalitionsverhandlungen gefordert. Und nicht nur die etwas liberaleren Parteien sind für eine Legalisierung: In einer Umfrage aus dem Vorjahr hatten über 65% der Neuseeländer für die Freigabe von Hanf auch zum Freizeitkonsum gestimmt. Zu medizinischen Zwecken ist der Gebrauch und Konsum von Weed in Neuseeland bereits erlaubt.
Aber neben den Unterstützern und Befürwortern gibt es natürlich auch immer Gegner und Kritiker. Justizminister Andrew Little hat das Referendum für 2020 bereits offiziell bestätigt. Simon Bridges von der konservativen National Party erachtet das Referendum hingegen als "zynische Maßnahme" von wichtigeren Aufgaben, Problemen und Herausforderungen bei der kommenden Wahl abzulenken. Und er versucht mit den altbekannten stereotypen Argumentationen zu kontern:
"Right now, if someone is smoking cannabis outside a school, what are the consequences? What's the message from this Government?"
Das sind bekanntermaßen wirklich wichtige Themen und Fragestellung, die auf jede Hanf-Agenda gehören, die ber auch in anderen Ländern mit und durch entsprechende Regularien ganz klar bestimmt werden können. Zuwiderhandlungen werden und müssen konsequent sanktioniert werden. So hat Kanada ebenfalls ganz klare Cannabis-Spielregeln aufgestellt.
Viele Befürworter der Cannabis-Freigabe verfolgend die Legalisierungsbewegung mit großer Aufmerksamkeit und Freude und sehen aktuell eine wachsende Dynamik, und zwar weltweit! Erst vor einigen Tagen hatte Luxemburg einer Freigabe und Entkriminalisierung zugestimmt, in Mexiko wird ebenfalls heftig darüber debattiert und weitere US-Bundesstaaten wie New York ziehen die Legalisierung ernsthaft in Erwägung. Und mit etwas Glück und Geduld kommt vielleicht auch irgendwann Deutschland nach.
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